01 JULI 2020

Online-Event: IT-Security in der digitalisierten Produktion

Was vernetzt ist, lässt sich auch angreifen. Somit steigt mit der zunehmenden Vernetzung und Digitalisierung der Produktion auch das Risiko von Cyber-Attacken. Die Gefahr ist real: Seit vielen Jahren wächst die Zahl die betroffenen Unternehmen – auch wenn nicht alle Firmen öffentlich darüber sprechen. Begriffe wie Stuxnet, Zotob oder Dragonfly stehen für Würmer oder Hackergruppen, die bereits viel Schaden angerichtet haben. Gefragt sind Bewusstsein für die Bedrohungen und der Aufbau entsprechender Kompetenzen. Kombiniert mit den passenden technischen Lösungen kann so wirksamer Schutz gelingen.

Das Forum „IT-Security in der digitalisierten Produktion“ gibt einen Überblick über die Bedrohungen und die technischen Möglichkeiten sich zu schützen. Thematisiert werden auch die Herausforderungen, die sich Unternehmen beim Aufbau eines Sicherheitskonzepts stellen. 

Das Forum richtet sich an Geschäftsführer, Werksleiter, Betriebsleiter sowie Fach- und Führungskräfte aus der IT-Abteilung. Angesprochen werden insbesondere die Branchen Automobilindustrie, OEMs und Zulieferer, Metallbe- und -verarbeitung, Maschinenbau, Elektronikindustrie, Lebensmittelbranche, Verpackung, Kunststoff.

 

Die Agenda ist im Aufbau und wird sukzessive ergänzt. Änderungen bleiben vorbehalten.

Programm Online-Forum

Moderation

Markus Strehlitz, Redakteur Industrieanzeiger

 

10:00 – 10:20

Cyberangriffe auf Industrieanlagen – Panikmache oder Realität? Eine Risikoeinschätzung anhand aktueller Forschungsergebnisse

Verfolgt man die Medien, drängt sich einem geradezu der Eindruck auf, dass Industrieanlagen immer und überall angegriffen werden. Insbesondere IT-Sicherheitshersteller schlagen mit ihrem „Angst-Marketing“ gerne in dieselbe Kerbe. Aber wie sieht es wirklich um die Bedrohung aus? Wer greift die Systeme eigentlich an? Und wieso? Um dies zu beantworten und den Teilnehmern das Handwerkszeug für eine qualifizierte Risikobewertung ihrer Anlagen an die Hand zu geben, wird Udo Schneider aktuelle Forschungsergebnisse zu diesem Thema heranziehen und entsprechend einordnen.

Udo Schneider, IoT Security Evangelist Europe, Trend Micro

10:20 – 10:40

Wie IT und OT gemeinsam Cybersicherheit im Unternehmen schaffen

Joachim Gay, Senior Presales Engineer, Kaspersky

Mitarbeiter in IT und OT kommen aus unterschiedlichen Welten. Nun müssen sie für eine erfolgreiche und cybersichere Industrie 4.0 zusammenarbeiten. Joachim Gay von Kaspersky erläutert, wie beide Seiten ihre Anliegen und Anforderungen unter einen Hut bekommen und sich gegen Cyberbedrohungen effizient wappnen können.

10:40 – 11:00

Fernwartung im Anlagennetz erfolgreich und sicher umsetzen: Vorgehen und Best-Practices

Max Weidele, Geschäftsführer bluecept und Initiator sichere-industrie.de

Durch die aktuelle Corona-Krise ist das Thema Fernwartung mehr denn je im Produktions- und Anlagennetz vertreten. Der Vortrag wird den grundlegenden Weg zu einer sicheren und standardisierten Fernwartungslösung im Bestandsnetz aufzeigen. Nach einer korrekten Anforderungsanalyse muss die Fernwartungslösung richtig konzeptioniert werden, damit durch die Etablierung notwendiger Prozesse und Organisationsstrukturen ein geordneter und reibungsloser Betrieb garantiert werden kann. Hierbei werden auch einige Fallstricke genannt, die beachtet werden müssen.

11:00 – 11:20

IEC 62443 in der Praxis – Aufbau und Betrieb sicherer Steuerungstechnik mit intelligentem Netzwerkmonitoring

Dr. Frank Stummer, VP Business Development & Gründer, Rhebo GmbH

Die Industrienorm IEC 62443 ist der grundlegende Standard für Industrieunternehmen, um ihre Operational Technology (OT) vor Cyberangriffen und technischen Fehlerzuständen zu schützen. Rhebo erläutert anhand von Praxisbeispielen, wie eine durchgängige Überwachung der OT-Kommunikation mittels Anomalieerkennung Industrieunternehmen aktiv bei der Umsetzung des Standards unterstützt.

11:20 – 11:40

Abschlussdiskussion mit den Referenten

Anmeldung zu diesem Event

Veranstalter