Dez 7, 2018

Bundespräsident Steinmeier in der Robotation Academy in Foshan

Dialog mit Unternehmern über  Digitalisierung und Künstliche Intelligenz

Die Themen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz standen bei der mehrtägigen Reise  von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in die Volksrepublik China im Vordergrund. Der Auftakt des Staatsbesuchs fand in der Robotation Academy in Foshan statt, die erst im letzten Jahr eröffneten Auslandsniederlassung der Deutschen Messe Technology Academy. Deren Geschäftsführer Thomas Rilke begrüßte den Bundespräsidenten und stellt ihm das Konzept der Robotation Academy für die Vernetzung von Herstellern und Anwendern bei Automationstechnik, Robotern und Industrie 4.0 vor.

Die Millionenstadt Foshan liegt im Perlflussdelta, einer der wichtigsten Regionen Chinas für smarte Produktion und die Entwicklung smarter Produkte. In der Robotation Academy, die wie auf dem Messegelände in Hannover mit einer eigenen Modellfabrik ausgestattet ist, haben bereits rund 6000 Teilnehmer an Konferenzen und Seminaren teilgenommen.

Führende Unternehmen und Einrichtungen der Produktionstechnik sind im chinesischen Ableger der Deutsche Messe Technology Academy präsent – also der passende Rahmen, in dem der Bundespräsident und seine Delegation den Dialog mit Unternehmen aus China und Deutschland suchten.

Knapp eineinhalb Stunden diskutierte Frank-Walter Steinmeier mit hochrangigen chinesischen und deutschen Unternehmensrepräsentanten – unter anderem mit Yanmin “Andy” Gu, dem Vizechef von Midea und Aufsichtsratsvorsitzenden bei Kuka. Medien wie Spiegel, Tagesspiegel und andere berichteten. Partner der Robotation Academy in Foshan wie Harting und Lenze hatten für den Besuch des Bundespräsidenten eigens Präsentationen vorbereitet. Thomas Rilke: “Der Besuch des Bundespräsidenten unterstreicht, dass sich die Robotation Academy zu einem zentralen Knotenpunkt für deutsch-chinesische Industriekooperationen entwickelt.”

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